Real Madrid hat sich offiziell von Cheftrainer Alvaro Arbeloa getrennt, nachdem sich beide Seiten einvernehmlich darauf geeinigt hatten.
Arbeloa hatte bereits am Ende der vergangenen Saison angekündigt, Madrid zu verlassen, doch „Los Blancos“ bestätigten die Nachricht am Dienstag und ebneten damit den Weg für die Rückkehr von José Mourinho.
Der 43-Jährige hatte seit der Ablösung von Xabi Alonso im Januar in allen Wettbewerben 28 Spiele betreut und davon 18 gewonnen (2 Unentschieden, 8 Niederlagen).
Der Spanier, der als Spieler 233 Mal für Madrid auflief, musste jedoch eine zweite Saison ohne großen Titel hinnehmen, während der Clásico-Rivale Barcelona die LaLiga gewann.
Unter Arbeloas Führung schied Madrid zudem im Viertelfinale der Champions League gegen Bayern München aus.
„Real Madrid C. F. und Álvaro Arbeloa haben sich darauf geeinigt, seine Tätigkeit als Trainer der ersten Mannschaft zu beenden“, hieß es in einer Erklärung des Vereins.
„Real Madrid ist Álvaro Arbeloa sehr dankbar, der während seiner gesamten Karriere im Verein, seit seiner Ankunft in unserer Akademie, stets Loyalität, Engagement und Professionalität gezeigt hat. Seine Person steht beispielhaft für die Werte unseres Vereins.
„Real Madrid, das immer seine Heimat bleiben wird, wünscht Álvaro Arbeloa und seiner ganzen Familie viel Glück in dieser neuen Lebensphase.“
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Comunicado Oficial: Arbeloa.
— Real Madrid C.F. (@realmadrid) June 9, 2026
Arbeloas Weggang bestätigt so gut wie sicher die Rückkehr von Mourinho, der während seiner dreijährigen Amtszeit beim Verein zwischen 2010 und 2013 die LaLiga, die Copa del Rey und die Supercopa de España gewann.
Clubpräsident Florentino Pérez hatte im Rahmen seiner Wahlversprechen, die am Sonntag zu seiner Wiederwahl führten, geschworen, Mourinho zurück in die spanische Hauptstadt zu holen.
Pérez hatte in seinem Wahlkampf zudem einen hochkarätigen Neuzugang versprochen, wobei viele davon ausgingen, dass es sich dabei um Bayerns Michael Olise handeln würde, der in der Saison 2025/26 eine beeindruckende individuelle Leistung gezeigt hatte.
Madrid bestätigte jedoch am Dienstag, dass ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro für Julián Álvarez von Atlético Madrid abgelehnt worden sei.
Atlético veröffentlichte eine eigene Stellungnahme zu der Situation in einer scharfen Reaktion und wies die Behauptung zurück, man habe sich bei Madrid für das Angebot für Álvarez bedankt.
„Offizielle Stellungnahme mit unseren Klarstellungen zur offiziellen Stellungnahme unseres Nachbarn Real Madrid“, schrieb Atlético.
„1. Ihr habt den Teil aus dem Video des Papstes herausgeschnitten, in dem er sagte, dass er auch ein Atleti-Fan sei.
„2. Ihr habt vielleicht Höflichkeit mit Dankbarkeit verwechselt, aber lasst keinen Zweifel aufkommen: Wir sind euch für nichts dankbar.
„3. Wir erwägen oder prüfen keine Angebote für Julian. 4. Wie könnten wir uns nicht gut verstehen, wenn ihr uns noch mehr zum Lachen bringt als Barcelona.
„P.S. Nutzt doch die guten Beziehungen zu eurem neuen Präsidenten und hört endlich auf, Spieler aus unserer Akademie zu ‚stehlen‘. Vielen Dank!“
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