Österreich hat bekannt gegeben, dass Ralf Rangnick einen neuen Vertrag unterzeichnet hat und damit mindestens bis zur EM 2028 als Cheftrainer im Amt bleibt.

Rangnick übernahm das Amt im April 2022 und unterzeichnete damals einen Zweijahresvertrag, nachdem sich Österreich nicht für die Weltmeisterschaft in Katar qualifiziert hatte.

Unter seiner Führung schied die Mannschaft jedoch bei der EM 2024 im Achtelfinale aus, nachdem sie mit 1:2 gegen die Türkei verloren hatte, bevor er sie zur Weltmeisterschaft 2026 führte, nach der sein aktueller Vertrag auslaufen sollte.

Die WM-Qualifikation beginnt am 16. Juni mit dem Spiel gegen Jordanien in Gruppe J. Rangnick wird damit nach Josef Hickersberger (WM 1990 und EM 2008) der zweite Cheftrainer sein, der Österreich bei zwei großen internationalen Turnieren (WM und EM) betreut.

Österreichs beste Platzierung bei einer Weltmeisterschaft war 1954 – damals belegte das Team den dritten Platz. Dies ist die achte Teilnahme des Landes an dem Turnier, jedoch die erste seit 1998, als es nicht über die Gruppenphase hinauskam.


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Josef Proll, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Österreichischen Fußballverbandes, zeigte sich begeistert, dass der neue Vertrag noch vor dem Auftaktspiel unter Dach und Fach gebracht werden konnte, und erklärte: „Mein besonderer Dank gilt Ralf Rangnick.

Die Tatsache, dass er sich für Österreich und seine Mannschaft entschieden hat, zeigt, wie wichtig ihm dieses Projekt ist. Es ist für ihn eine echte Herzensangelegenheit.“

Rangnick hat als Nationaltrainer Österreichs 46 Spiele betreut und davon 28 gewonnen (8 Unentschieden, 10 Niederlagen); seine Gewinnquote von 60,9 % ist die höchste, die er je mit einer Mannschaft erreicht hat.

Der Deutsche war mit der vakanten Stelle des Sportdirektors beim AC Mailand in Verbindung gebracht worden und galt angeblich als deren Hauptkandidat.

Berichten zufolge scheiterte der Wechsel jedoch daran, dass er die volle Kontrolle über das Vereinsprojekt haben wollte, einschließlich der Entscheidung über den neuen Trainer – der der ehemalige Manchester-United-Chef Ruben Amorim sein könnte – und die Direktoren.


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