Schottland hat Sebastien Pocognoli mit einem Zweijahresvertrag als neuen Cheftrainer vorgestellt.
Steve Clarke hatte sein Amt als schottischer Nationaltrainer nach dem Ausscheiden in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft niedergelegt, doch die „Tartan Army“ hat nun einen Nachfolger gefunden.
Pocognoli wurde am Ende der Saison 2025/26 von Monaco entlassen, nachdem er den Verein auf den siebten Platz in der Ligue 1 geführt und einen Platz in der Conference League gesichert hatte.
Vor seiner Zeit bei Monaco führte er Union Saint-Gilloise 2024/25 zum ersten Meistertitel seit 90 Jahren und gewann damit die belgische Pro League.
„Als ich zum ersten Mal von dem Interesse hörte, war ich sofort begeistert von dieser Chance“, sagte Pocognoli, ein ehemaliger belgischer Nationalspieler.
„Die schottischen Fans sind bekannt für ihre Leidenschaft – zuletzt bei der Weltmeisterschaft in den USA – und ich habe das selbst als Spieler für Belgien erlebt, als wir 2013 dort spielten.“
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Welcome, Sébastien ✍️
Sébastien Pocognoli is your new Scotland Men’s National Team Head Coach. pic.twitter.com/J1t0pJhdUt
— Scotland National Team (@ScotlandNT) August 16, 2026
„Gemeinsam mit meinem Trainerstab werde ich alles tun, was in meiner Macht steht, um ihnen eine Mannschaft zu bieten, auf die sie stolz sein können, und auf den Erfolgen aufzubauen, die mein Vorgänger bereits erzielt hat.
„Seit Beginn der Verhandlungen habe ich mich intensiv informiert, viele Fragen gestellt und Bereiche untersucht, auf denen wir aufbauen können.“
Pocognoli ist nach dem Deutschen Berti Vogts erst der zweite ausländische Trainer, der das Ruder bei der schottischen Nationalmannschaft übernimmt.
Für den 39-Jährigen ist dies sein erster Job im internationalen Fußball und erst seine dritte Station als Cheftrainer seit dem Ende seiner aktiven Karriere.
Pocognoli verließ Monaco, nachdem er in allen Wettbewerben 16 seiner 38 Spiele als Trainer gewonnen hatte – er hatte das Amt im Oktober 2025 angetreten – und eine Siegquote von 42,1 % vorweisen konnte.
Sein erstes Spiel als Trainer bestreitet er am 26. September in der Nations League gegen Slowenien; zu seiner Gruppe gehören außerdem die Schweiz und Nordmazedonien.
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