Nicolas Otamendi ist zufrieden, dass Argentinien bei seiner letzten Weltmeisterschaft alles gegeben hat, auch wenn die Titelverteidigung auf schmerzhafte Weise gescheitert ist.
Otamendi hatte bereits im März bestätigt, dass er sich nach der Weltmeisterschaft, seiner vierten für die Albiceleste, aus dem Nationalfußball zurückziehen würde.
Obwohl der 38-Jährige nur in einem der acht Spiele Argentiniens in der Startelf stand, kam er insgesamt sieben Mal zum Einsatz, unter anderem als Ersatz für den verletzten Lisandro Martínez in der ersten Halbzeit des Finales am Sonntag gegen Spanien.
Otamendi war Teil einer hartnäckigen Abwehrleistung, als Argentinien als erste Mannschaft in der Geschichte der WM-Endspiele in der regulären Spielzeit keinen einzigen Torschuss abgab, doch Ferran Torres kam von der Bank und erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer für La Roja.
Argentinien ist nun bereits zum vierten Mal Vizeweltmeister geworden – zuvor geschah dies 1930, 1990 und 2014 –, was gemeinsam mit Deutschland/Westdeutschland die meisten Vizeweltmeistertitel aller Nationen darstellt. Otamendi war beim Turnier 2014 nicht im endgültigen Kader vertreten.
Und in einem emotionalen Abschiedspost auf Instagram schrieb der Verteidiger von Benfica: „Es war nicht das Ende, von dem wir geträumt haben, und die Wahrheit ist, dass es sehr wehtut.
Denn hinter diesen 50 Tagen standen Opfer, Umarmungen, Tränen, Hoffnung und eine Mannschaft, die alles für dieses Trikot gegeben hat.“
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„Aber wenn es etwas gibt, das ich für immer in mir tragen werde, dann ist es der Stolz, diesen Weg mit einer Gruppe außergewöhnlicher Menschen geteilt zu haben, die nie aufgehört haben zu glauben, die bis zur letzten Sekunde gekämpft und diese Farben mit ganzem Herzen verteidigt haben.
„Danke an meine Teamkollegen für jeden Kampf und dafür, dass ihr nie aufgegeben habt. Und danke an das gesamte argentinische Volk. Danke, dass ihr an uns geglaubt, uns begleitet und uns eure Zuneigung in jedem Winkel der Welt spüren lassen habt.
„Heute müssen wir mit gebrochenem Herzen zurückkehren, aber mit der Gewissheit, alles gegeben zu haben.
„Endspiele werden gewonnen oder verloren, aber es gibt Trikots, die man ein Leben lang verteidigt. Und dieses hier haben wir bis zu unserem letzten Atemzug verteidigt. Argentinien für immer!“
Otamendi kehrt nun in sein Heimatland zurück, um für River Plate zu spielen, nachdem er im Mai nach seinem Weggang von Benfica einen Einjahresvertrag bei dem Spitzenklub aus Buenos Aires unterzeichnet hatte.
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