In einem Spiel, das sich am Donnerstagabend im Estadio Rodrigo Paz Delgado schnell zu einer undisziplinierten Angelegenheit entwickelte, musste sich Brasilien auswärts gegen ein starkes Ecuador mit einem Punkt begnügen.

Obwohl Real Madrid-Ass Casemiro bereits nach sechs Minuten den Führungstreffer erzielte, war die Enttäuschung bei den Südamerikanern groß, nachdem es auf beiden Seiten des Spielfelds zu kontroversen Szenen gekommen war.

Ecuador ist dem Ziel, mit Brasilien gleichzuziehen und sich einen Platz bei der diesjährigen WM-Endrunde im Nahen Osten zu sichern, einen Schritt näher gekommen. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Punkte, die am Donnerstag in Quito für Gesprächsstoff sorgten.

Zwei Patt-Situationen in der Qualifikation für Brasilien

Nach dem 0:0 zum Auftakt des Jahres 2021 gegen den Erzrivalen Argentinien hatte Brasiliens Trainer Tite deutlich gemacht, dass seine Mannschaft am Donnerstagabend im Estadio Rodrigo Paz Delgado ein Zeichen setzen wollte.

Die „Gelben“, die bereits auf dem besten Weg zur WM-Endrunde sind, hätten keinen besseren Start hinlegen können, denn Mittelfeldspieler Casemiro brachte sie bereits nach sechs Minuten in Führung.

Doch auch wenn die Südamerikaner ihre ungeschlagene Serie in der Qualifikation in Quito fortsetzen konnten, war die Enttäuschung über das Staraufgebot nach dem Schlusspfiff deutlich zu spüren.

Da die Superstars der Premier League wie Thiago Silva, Philippe Coutinho, Fred und Raphina alle auf fremdem Boden zum Einsatz kamen, wäre Tite enttäuscht gewesen, wenn seine Mannschaft ihren Vorsprung nicht hätte ausbauen können.

Die Brasilianer, die in Quito in großer Höhe spielten und offensichtlich mit den Anforderungen nicht zurechtkamen, konnten froh sein, dass ihre Serie von 14 ungeschlagenen Spielen noch nicht zu Ende ist.

Die Gelben, bei denen der 39-jährige Routinier Dani Alves am Donnerstagabend sein überraschendes Comeback gab, werden am 2. Februar das nächste Mal im Mineirao zu Gast sein, wenn sie Paraguay empfangen.

Ecuador zeigt seine Entschlossenheit

Nach einer albtraumhaften Qualifikation im Jahr 2018, in der man sich am Ende mit dem achten Platz begnügen musste, hat Ecuador auch dieses Mal wieder fast jeden in Südamerika beeindruckt.

Seit dem Amtsantritt von Cheftrainer Gustavo Alfaro im vergangenen Jahr hat sich die Trikolore einen guten Ruf für ihre robuste Spielweise erworben und zeigte auch hier auf heimischem Boden eine beeindruckende Leistung.

Der Kapitän und frühere West-Ham-Spieler Enner Valencia vergab eine goldene Chance aus kurzer Distanz, bevor Casemiro das Spiel eröffnete, was der Stimmung in Quito jedoch keinen Abbruch tat.

Mit der lautstarken Unterstützung der Fans im Estadio Rodrigo Paz Delgado, das nur zu 50 % gefüllt werden durfte, stellte die Mannschaft von Alfaro gegen eine brasilianische Mannschaft, die mit einer Reihe europäischer Superstars gespickt war, eine Menge Fragen.

Als Felix Torres eine Viertelstunde vor Schluss nach einem Eckball mit seinem Kopfball die heimische Anhängerschaft in helle Aufregung versetzte, kann man nur schwerlich behaupten, dass die Equipe Tricolore sich den Punkt Mitte der Woche nicht mehr als verdient hatte.

Ecuador wird nun versuchen, an die guten Leistungen anzuknüpfen und das Ticket für die diesjährige WM-Endrunde zu lösen.


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Zwei Rote Karten und ein glücklicher Alisson

Als Ecuadors Torhüter Alexander Dominguez nach nur 16 Minuten für einen gefährlichen Tritt gegen Matheus Cunha die Rote Karte sah, entwickelte sich die Begegnung am Donnerstag schnell zu einer undisziplinierten Angelegenheit.

Während die Brasilianer durch den Platzverweis von Dominguez früh in Führung gehen konnten, wurde das Spiel nach zwei unüberlegten Fouls von Tottenhams Emerson Royal fast sofort wieder ausgeglichen.

Nur vier Minuten nach Dominguez‘ erster roter Karte wurde Schiedsrichter Wilmar Roldan zum zweiten Mal des Feldes verwiesen und hatte damit alle Augen auf sich gerichtet.

An einem Abend, an dem es echte VAR-Kontroversen gab, kann sich Liverpools Torhüter Alisson Becker zweifellos glücklich schätzen.

Nur wenige Minuten nach dem Platzverweis für seinen Landsmann aus der Premier League sah der 29-Jährige wegen eines hohen Stiefels die dritte Rote Karte des Spiels, doch nach einer VAR-Überprüfung änderte der Schiedsrichter seine Entscheidung in eine Verwarnung.

In der zweiten Halbzeit zeigte Alisson erneut Nerven und wurde zum zweiten Mal gerettet, als Roldan einen Elfmeter für Ecuador in letzter Sekunde verwandelte und seine Rote Karte wieder zurücknahm.


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