Argentiniens Co-Trainer Roberto Ayala hat sich für seine Rolle bei den chaotischen Szenen nach dem WM-Finale entschuldigt, betont jedoch, dass er Dani Olmo keinen Schlag versetzt habe.
Nachdem der Weltmeister von 2022 am vergangenen Sonntag in New Jersey von Spanien entthront worden war, kam es zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren Spielergruppen.
Es wurden Forderungen nach einer Sperre für den argentinischen Mittelfeldspieler Leandro Paredes laut, nachdem er Gavis Kopf in Richtung Boden gedrückt hatte, und sogar ein Mitglied des Trainerstabs von Lionel Scaloni war in die Auseinandersetzung verwickelt.
Ayala, der während seiner aktiven Karriere für den SSC Neapel, den AC Mailand und den FC Valencia spielte und zudem 116 Länderspiele für Argentinien bestritt, schien Dani Olmo vom FC Barcelona zu schlagen.
Die Wiederholungen zeigten, wie Ayala Olmo an der Kehle traf, doch in einem Interview mit Valencia Capital Radio betonte der ehemalige Innenverteidiger, dass diese Aktion nicht absichtlich gewesen sei.
„Natürlich tut es mir leid. Angesichts der Position, die ich innehabe, kann ich nicht zulassen, dass ein Gefühl oder das, was ich von der anderen Seite zu spüren bekomme, meine Stimmung und mein Handeln beeinflusst“, sagte er.
„Ich bedauere es; für mich sind das Dinge, die man hinter sich lässt, und damit hat sich’s. Wir müssen das Thema abhaken und es dabei belassen.
„Es war eher ein Stoß als alles andere, es war kein Schlag, wie man behaupten will, und dabei ist es geblieben. Es war eine Reaktion auf eine Bemerkung, aber das war’s auch schon.
„Wenn ich ihn sehe, werde ich mich natürlich persönlich bei ihm entschuldigen.“
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— Selección Argentina in English (@AFASeleccionEN) July 19, 2026
„Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Handeln. Meine Absicht war es, hinzugehen und [die Spieler] zu trennen, aber manchmal kommt es zu solchen Situationen, wenn der Puls bis zum Anschlag steigt.
„Das ist keine Entschuldigung. Angesichts meiner Position muss ich mich anders verhalten, ganz gleich, was auf mich zukommt.
„Eric Garcia war ebenfalls vor Ort, und ich habe Eric einfach gesagt, dass ich nur hingegangen bin, um die Leute zu trennen und ihnen zu gratulieren – mehr nicht.“
Argentinien ist nun bereits zum vierten Mal Vizeweltmeister geworden (außerdem 1930, 1990 und 2014) und liegt damit gemeinsam mit Deutschland/Westdeutschland an der Spitze aller Mannschaften.
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