Die Niederlande haben die Ernennung der Barcelona-Legende Xavi zum neuen Nationaltrainer bestätigt; sein Vertrag läuft bis zum Ende der Weltmeisterschaft 2030.
Die „Oranje“ trennten sich nach dem Turnier in diesem Sommer zum zweiten Mal von Ronald Koeman. Dort hatten sie in der Gruppenphase beeindruckt, waren dann aber im Sechzehntelfinale ausgeschieden.
Sie hatten eine starke Gruppe mit Japan, Schweden und Tunesien als Gruppenerster abgeschlossen, bevor sie in der ersten K.o.-Runde nach einem 1:1-Unentschieden nach 120 Minuten im Elfmeterschießen gegen Marokko verloren.
Nach Koemans Abgang wurden die Niederlande mit mehreren namhaften Trainern in Verbindung gebracht, darunter die niederländischen Trainer Erik ten Hag und Arne Slot.
Auch der ehemalige Trainer Belgiens und Portugals, Roberto Martinez, wurde als möglicher Kandidat gehandelt, doch letztendlich hat ein weiterer Spanier den Posten übernommen.
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1 – Xavi will be the first foreign manager of @OnsOranje since Ernst Happel in 1977-1978, with the former midfielder making his debut for the Spanish national team in a friendly match against the Netherlands in 2000.
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— OptaJohan (@OptaJohan) August 12, 2026
Xavi war seit seinem Weggang von Barcelona im Jahr 2024 nicht mehr als Trainer tätig, nachdem er in der Saison 2022/23 die LaLiga und in derselben Saison die Supercopa de España gewonnen hatte.
In 142 Spielen als Trainer der Blaugrana in allen Wettbewerben verbuchte er 90 Siege, 23 Unentschieden und 29 Niederlagen, was einer Siegquote von 62,7 % entspricht.
Xavi wird der erste ausländische Trainer der Niederlande seit Ernst Happel in den Jahren 1977–1978 sein.
Der ehemalige Mittelfeldspieler gab 2000 in einem Freundschaftsspiel gegen die Oranje sein Debüt für Spanien und gewann zudem die Weltmeisterschaft, nachdem er sie im Finale 2010 in Südafrika besiegt hatte.
Xavis Vierjahresvertrag sieht vor, dass er die niederländische Nationalmannschaft bei der EM 2028 betreuen wird, die in England, Wales, Schottland und der Republik Irland ausgetragen wird, bevor er sie zur nächsten Weltmeisterschaft 2030 führen wird.
Portugal, Spanien und Marokko sind gemeinsame Gastgeber dieses Turniers, obwohl die UEFA-Länder derzeit damit drohen, FIFA-Wettbewerbe zu boykottieren, da Gianni Infantino unter Druck steht, von seinem Amt als Präsident zurückzutreten.
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