Leicester-City-Legende Jamie Vardy hat seine Zeit in Italien nicht genossen, nachdem er die Saison 2025/26 bei Cremonese verbracht hatte.
Der ehemalige englische Nationalspieler unterschrieb bei Cremonese, nachdem er Leicester nach 13 Jahren im King Power Stadium verlassen hatte.
Vardy, der in 29 Einsätzen für Cremonese sieben Tore erzielte und drei Vorlagen lieferte, konnte den Verein nicht vor dem Abstieg in die Serie B bewahren.
Nachdem er sich gegen eine Verlängerung seines Vertrags um ein Jahr bei Cremonese entschieden hatte, ist Vardy nach Hause zurückgekehrt und nun vereinslos.
In seinem neu gestarteten Podcast „Jamie Vardy’s Having a Party“ erklärte der ehemalige Gewinner des Goldenen Schuhs der Premier League, wie schwer es ihm fiel, sich an das Leben in der Serie A zu gewöhnen. Er sagte: „Im Vergleich zu hier (England) ist es viel langsamer, defensiver.
Das Training war einfach endlos: Laufen, laufen, laufen, laufen. Man geht ins Spiel und ist total fertig. Im wahrsten Sinne des Wortes hat man nichts mehr zu geben. Das gilt nicht nur für mich, sondern für jede Mannschaft.“
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Jamie Vardy’s goal won it for Cremonese 😤#UdineseCremonese pic.twitter.com/3OHLfRyiro
— Lega Serie A (@SerieA_EN) May 18, 2026
Der 39-Jährige war auch nicht begeistert vom Einfluss anderer in der Umkleidekabine.
Er fügte hinzu: „Es läuft nämlich so, dass der Sportdirektor bei allem mitreden will. Bei allem. Das ist der Wahnsinn.
Also dachte ich mir: ‚Na gut, dann behaltet es doch einfach so, macht genau dasselbe.‘ Dann spielten wir in der Woche darauf gegen Pisa. Der Sportdirektor sagt: ‚Das ist ein riesiges Spiel, ein riesiges Spiel.‘ Ich denke mir: ‚Na ja, die sind doch alle riesig, kein Spiel ist anders.‘ ‚Nein, nein, aber dieses hier ist groß.‘
„Sie haben uns jeden einzelnen Tag trainiert, gegen Pisa gespielt und verloren.“
Vardy ist froh, wieder auf heimischem Boden zu sein, und dass der Umzug nach Italien für seine Familie eine Herausforderung war.
Der Premier-League-Meister von 2015/16 sagte: „Wir hatten die Kinder bereits zurückgeschickt, es war eine Tortur, wirklich.“
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